Markendesign für Unternehmensmarken
Das 20. Jahrhundert war geprägt von Industriegesellschaft.
Diese Industrien schafften eine erste Basis der öffentlichen
Erkennbarkeit durch visuelle Prägnanz. Die ersten
einheitlichen Logos prägten Unternehmen im Kreise
der Mitarbeiter und Zielgruppen und es stellte sich
heraus, dass diese Wiedererkennung vor allem bei Produkten
effektiv war, die dem Verbraucher am nächsten waren.
Wie Lebensmittel oder - so nah, dass er sie sogar inhalierte
- Zigaretten.
Diese Produkte haben nur wenige, mögliche Alleinstellungsmerkmale;
was sie vor allem prägen kann, ist ihre Verpackung.
So entwickelte sich die typografische Gestaltung als
Leitmedium des Markendesigns. Da es noch keine wissenschaftliche
Analyse der Wirkungsmechanismen des Designs auf seine
Prägefähigkeiten hinsichtlich des Verbraucherverhaltens
gab, entschied der Markt evolutionär über
den Erfolg der Markengestaltung. Die Wahl des Designs
war dem Zufall unterworfen, hatte es Erfolg, war es
ein "Markendesign".
Inzwischen sind die Zusammenhänge erforscht; selbst
die Neurologie trägt inzwischen ihren Teil zum
Verständnis des Mythos Marke bei.
Markendesign ist damit nicht mehr allein der Tummelplatz
grafischer Genies, sondern ein Zusammenspiel von Markenarchitekten
und intuitiv gestaltenden Designern.
Lünstroth Markenkommunikation hat diesen Prozess
beispielhaft eingebunden in die strategische Markenentwicklung.
Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass rein abstrakte
Markenführungsmodelle schwer zu beurteilen sind,
wenn eines ihrer wichtigsten Elemente, die Visualität
und Kommunizierbarkeit, nicht schon am Ursprung aller
Überlegungen, erlebt werden kann.
Die tägliche Praxis zeigt, dass wichtige Entscheidungen
zur Markenführung idealerweise auf höchster
Unternehmensebene getroffen werden. Die Unternehmensleitung
setzt sich jedoch nur selten aus Marketing- und Kommunikationsexperten
zusammen. Es sind vielmehr häufig Generalisten,
deren Zeit begrenzt ist. Darum setzt Lünstroth
Markenkommunikation als einziges Markenberatungsunternehmen
gerade bei komplexen Markenmodellen auf das Prinzip
der Veranschaulichung durch angewandtes Markendesign.
Denn eine Entscheidung kann schnell und fundiert getroffen
werden, wenn jeder weiß, wie das, was zu entscheiden
ist, später in der Umsetzung aussehen wird.
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